Mental Health
in Auer/Südtirol
Mental Health in der Physiotherapie
Physiotherapie und mentale Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen oder Verspannungen beeinflussen die Psyche, während emotionaler Streß zu psychischen Symptomen führt. Dieser ganzheitliche Ansatz ist für Ihr Wohlbefinden sehr bedeutsam und wird Ihnen helfen, die Verbindung zwischen Körper und Geist zu verstehen.
Als akademisierte Gesundheitsmanagerin, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin stehe ich Ihnen zur Seite.
Psychosomatische und psychosoziale Belastungen
Der Kernunterschied ist nicht „wie ernst" ein Problem ist, sondern ob eine Störung mit Krankheitswert vorliegt und ob Psychotherapie indiziert ist. Ich biete eine seriöse Beratung mit klarer Weiterempfehlung zur psychotherapeutischen Sprechstunde an, wenn Anhaltspunkte vorliegen, die dafür sprechen, dass professionelle psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.
Wenn Sie unsicher sind, ist das normal. Ein sinnvoller erster Schritt kann ein Gespräch zur Einordnung sein. Gerne bin ich dabei behilflich. Beispiele für Störungen mit Krankheitswert: depressive Episode, rezidivierende depressive Störung, generalisierte Angststörung, posttraumatische Belastungsstörung, Anorexia nervosa.
BELASTUNGSSITUATIONEN
IN FAMILIE ODER BERUF
Unvorhergesehene Ereignisse wie zum Beispiel ein Unfall, Krankheit, der Verlust des Jobs oder Umstrukturierungen im Betrieb können Auslöser für Krisen sein. Aber auch vorher bekannte Veränderungen, beispielsweise in der Familie, wenn ein Kind geboren wird oder das Kind auszieht, um auf eigenen Beinen zu stehen oder der Übergang zum Rentner-Dasein können zu Belastungssituationen führen. Die betroffene Person weiß nicht mehr weiter, sieht keine Lösung und kommt sich hilflos oder verloren vor. Es können sich auch körperliche Reaktionen wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit zeigen. Auch Nervosität, Ängste oder Schlafstörungen können auftreten. Im weiteren Verlauf kann sich auch eine Anpassungsstörung oder Depression daraus entwickeln.
STRESS UND BURNOUT
Ein hohes zeitliches Pensum, zu viele verschiedene Aufgaben, die man nicht unter einen Hut bringt oder auch mangelnde Anerkennung und Wertschätzung erzeugen bei den meisten Menschen Stress. Dadurch fühlen sie sich getrieben, unruhig und können nicht mehr entspannen.
Wenn dieser Zustand dauerhaft anhält oder immer stärker wird, kann sich daraus ein Burnout entwickeln. Zunächst versuchen Betroffene durch höheren Einsatz alle Aufgaben zu bewältigen. Darüber vernachlässigen sie aber oft die eigenen Bedürfnisse und auch den Kontakt zu Familie und Freunden. Sie werden erschöpft und mutlos. Dadurch kann es geschehen, dass die Betroffenen aus dieser Spirale nicht mehr herausfinden und sich komplett zurückziehen. Auch eine Depression oder eine Angststörung mit Panikattacken kann entstehen.
PSYCHOSOMATISCHE BESCHWERDEN
Krisen und Belastungssituationen, die über längere Zeit ignoriert werden, können zu psychosomatischen Beschwerden führen.
Die körperlichen Beschwerden können beispielsweise Kopf- oder Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Verspannungen in Schultern und Nacken oder Herzbeschwerden sein.
Für diese Symptome kann keine körperliche Ursache gefunden werden. Die Probleme liegen im psychischen, seelischen Bereich, werden vom Betroffenen jedoch nicht wahrgenommen.

DEPRESSIVE VERSTIMMUNG
UND DEPRESSION
Die Symptome einer Depression sind stärker ausgeprägt und länger anhaltend als bei der depressiven Verstimmung. Die Menschen bezeichnen sich dann als
antriebs- und freudlos, haben häufig Schlafstörungen und sind sehr niedergeschlagen.
Betroffene ziehen sich oftmals von allen Freunden und Bekannten zurück, gehen gar nicht mehr aus dem Haus, sogar so alltägliche Tätigkeiten wie Duschen oder Einkaufen fallen schwer.
